einundsechzig

N E I N
Ein Wort…
Ein ganzer Satz …
Vier Buchstaben …
Und oft so schwer auszusprechen. Auszusprechen ohne ein schlechtes Gefühl zu haben und ohne das Bedürfnis zu haben, eine Erklärung hinzuzufügen.
Einfach NEIN – Nein, einfach ist das ganz oft nicht.
Kennst Du das ? – Dir wird eine Frage gestellt, ob du jemanden unterstützen kannst, Du etwas unternehmen möchtest oder …
Und bevor die Frage zu Ende gestellt worden ist, ist Deine Antwort in Form eines JA schon da und ausgesprochen.
Jetzt kannst Du natürlich sagen, ganz so schnell geht es ja doch nicht, aber spätestens wenn ich Dir die Frage stelle „Hast Du einmal einen kurzen Moment inne gehalten und Dich mal gefragt, ob Du das wirklich möchtest ?“ ist der Moment gekommen, in dem Dir bewusst wird, das es stimmt,
Da gibt es auch eine „einfache“ Erklärung zu, warum das so passiert.
Die Frage hast Du aus alten Konditionierungen heraus, beantwortet.
Aus Konditionierungen heraus, die da sagen „Wenn ich NEIN sage …
* mag der andere mich nicht mehr
* werde ich ausgeschlossen
* werde ich nicht mehr gebraucht
* bin ich nicht mehr liebenswert
* und viele, viele andere mehr.“
Und diese alten Glaubenssätze, die bereits in unserer Kindheit ihren Ursprung haben, treiben uns dahin, das wir für jeden da sind, viel zu viele Aufgaben übernehmen – Hauptsache den anderen geht es gut – bis wir dann irgendwann an den Rand unserer Leistungsfähigkeit kommen.
Dann sind wir nur noch im Funktionsmodus unterwegs, sind nicht mehr mit uns und unseren Gefühlen und Bedürfnissen verbunden.
Und erste Anzeichen von emotionaler Erschöpfung ignorieren wir und lassen uns auch da, von alten Glaubenssätzen führen.Und irgendwann wird Dein Körper Symptome entwickeln, die zuerst noch gut behandelt werden können ( auch in Selbsttherapie – Kopfschmerztabletten – Erkältungsmedikamente etc. ) bis dann irgendwann eine Erschöpfung Deinen Körper im wahrsten Sinne lahmlegt.
Dann spricht man von Burn Out Syndrom bzw. Erschöpfungssyndrom.
Diesen Spruch habe ich dazu gefunden … „Geh Du vor“ sagt die Seele zum Körper „auf mich hört sie nicht. Vielleicht hört sie auf Dich ?“ – „Ich werde krank werden, dann wird sie Zeit für Dich haben“ sagt der Körper zur Seele.
Dieser Spruch führt uns die Wahrheit sehr deutlich vor Augen.
Willst Du es wirklich so weit kommen lassen ?
An dem NEIN und dem was danach kommt, lohnt es sich zu arbeiten. – Die alten Fesseln zu lösen und zu entdecken, welche Möglichkeiten dadurch einen Platz in Deinem Leben bekommen.
Du spürst einen Impuls und kannst Dir gut vorstellen, Dir die Zeit zu nehmen und daran zu arbeiten. Dann sei am Samstag, 04.11.2023 von 10 Uhr – 17 Uhr ( Schloßstraße 6, 52428 Jülich ) dabei, in meinem Workshop „ Nein – bis hier hin und wie weiter ?“
Dich erwartet eine Runde wundervoller Frauen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen und Impulse, Texte, Tools und Kreatives von mir vorbereitet.
Ich freue mich sehr auf Deine Anmeldung und auf unsere gemeinsame Zeit.
Anmeldungen bitte per Email an info@bataille-coaching.de telefonisch oder per whatsapp. Fragen beantworte ich gerne auf dem gleichen Weg.
Alles Liebe für Dich
Doris
sechzig

Sehen und gesehen werden
Geht es Dir auch manchmal so ? – Du triffst Freunde, Familie, Menschen die Dir nahe stehen und nach diesem Treffen fühlt sich alles so leer in Dir an – so ein komisches, vielleicht nicht direkt zu benennendes Gefühl macht sich breit !?
Und je mehr du über den Verlauf des Treffens nachdenkst, umso mehr macht sich dieses Gefühl breit. Das Gefühl von Leere – energielos – schwer.
Und eigentlich – ja eigentlich – hast Du dir von diesem Treffen was ganz anderes gewünscht. Freude, Leichtigkeit, Verbundenheit, gegenseitiges Wahrnehmen.
Und jetzt sitzt Du wieder zuhause und hast statt dieser schönen Gefühle, dieses Gefühl von Leere.
Wo kommt das her ? Du lässt das Treffen noch einmal vor Deinem inneren Auge vorbeilaufen.
Ihr habt Euch getroffen, zuerst noch ein paar leichte Themen ausgetauscht und dann begann Dein Gegenüber zu sprechen … sprach über Gott und die Welt, über viele Dinge im Außen, Herausforderungen, Vorfälle, Themen aus Job und Familie und und und
Und DU hörst zu, antwortest wenn Fragen da sind, hörst zu, hörst zu, hörst zu.
Das Treffen geht weiter und Du bist dabei, dabei aber nur als Zuhörer. Sicherlich sehr wertvoll – und es ist schön, wenn andere Menschen Wert auf Deine Meinung legen.
Und am Ende des Treffens verabschiedet man sich, macht noch einen Termin für ein neues Treffen aus und geht wieder auseinander.
Und dann meldet sich dieses Gefühl von Leere.
Leere – ja leer gesaugt – die Energie raus gesaugt. – Und die Frage steht im Raum „Was passiert da ?“
Wenn wir das Treffen nochmal nüchtern betrachtet von außen anschauen.. 2 Menschen treffen sich, einer spricht und der andere hört zu. Bei einem Treffen mit Freunden und Familie ist der Rahmen des Gesprächs sicherlich länger, als bei einem kurzen Gespräch auf der Straße oder beim Einkaufen.
„Hallo, lange nicht gesehen – wie geht’s Dir? (Person 1 )
„Danke soweit ganz gut.“ ( Person 2 )
Und schon setzt Person 1 ein „ Also von gut bin ich ja weit entfernt …“ und es beginnt ein Redeschwall, der nur schwierig zu stoppen ist – irgendwann trennt man sich wieder und geht seiner Wege und Person 2 hat auch da wieder dieses Gefühl von Leere.
Spüre mal hin – kennst du das auch ? – Salopp könnte man sagen „Finde den Fehler!“
Ja, der Fehler – sehen und gesehen werden. Dies sollte kein Monolog sein – man wünscht sich Dialog und das alle beteiligten Menschen gesehen werden. – Nicht nur eine Person hat Themen, die er oder sie in ein Gespräch, einen Austausch einbringen möchte.
In einem Gespräch sollte jeder sehen / zuhören aber auch gesehen / gehört werden. Gegenseitige Wertschätzung ist das Thema.
Nur dann können diese Treffen zu einem wertvollen, bereichernde, Energie schenkenden Austausch werden. – Und ich möchte hier nicht sagen, dass man sich nicht mal „ausheulen“ darf. Das ist sicherlich wichtig und wertvoll und gehört dazu.
Wichtig und wertvoll ist es für Dich und auch für mich, gesehen und gehört zu werden. Und nicht nur der stille Zuhörer und gleichzeitig die Ablagestelle für „seelischen Müll“ zu sein.
Weil alles das raubt uns Energie und lässt uns am Ende krank werden.
Schau hin und spür nochmal in die letzten Gespräche im Freundes- oder Familienkreis hinein, was gibst Du in Gespräche hinein und was nimmst Du mit ?
Und vergiss nie …Du bist wichtig und hast es verdient gesehen zu werden !
Hab einen schönen Tag und pass gut auf Dich auf !
Liebe Grüße
Doris